Putins Bluff

In der Ukraine entscheidet sich Europas Schicksal

Ich habe kürzlich die Ergebnisse einer Befragung unter jungen deutschen Männern gesehen, also Männern, die im Falle eines Krieges so ziemlich als erstes an die Front müssen.

25% geben an, dass sie Deutschland dann verlassen würden. Gerade mal 5% sagen, dass sie sich freiwillig zum Kriegsdienst melden würden.

Begeisterung geht anders.

Aber Begeisterung sollte man auch nicht erwarten. Im Gegenteil. Die Lage ist ja brandgefährlich. Genau deshalb dürfen wir auch nicht den Kopf in den Sand stecken.

Putin wird nicht aufhören

Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass vor unserer Haustür ein brutaler Krieg stattfindet. Wenn die Ukraine den verliert, ist das auch noch nicht der letzte gewesen, der in Europa stattfindet.

Dann wird Putin das nächste Land angreifen, vielleicht Moldawien, vielleicht eines der baltischen Staaten oder Polen.

Zudem würde er seine Truppen mit Soldaten aus der besiegten ukrainischen Armee verstärken können. Und egal ob die nun zwangsweise oder freiwillig rekrutiert werden, sie sind sehr kriegserfahren und stellen somit eine große Gefahr für unsere Soldaten dar, von denen ja eh nur 5% freiwillig mitmachen wollen.

Taurus / Waffen- und Munitionslieferungen

Daher ist es für uns überlebenswichtig, die Ukraine mit allen Mitteln zu unterstützen, die uns zur Verfügung stehen.

Dazu zählen auch Taurus Missiles. Damit kann die Ukraine die Kertsch Brücke zerstören, die mit Abstand die wichtigste Nachschublinie zur Krim und in die Südukraine ist.

Wir müssen Waffen und Munition liefern, damit die Ukrainer ihre Stellungen halten können und auch bald wieder in die Offensive gehen können.

Krieg nach Russland bringen

Wie die Engländer und Amerikaner es derzeit vormachen, müssen wir es den Ukrainern gestatten, mit deutschen Waffen auch militärisch-strategische Ziele in Russland anzugreifen.

Im Moment sitzen die Leute in St. Petersburg und Moskau abends vor dem Fernseher und schauen sich die Propaganda “Nachrichten” der Staatsmedien an und denken, dass da an der Front alles rund für Russland läuft.

Eine über 70%-ige Zustimmungsrate für Putin wundert mich nicht. In China habe ich erfahren, wie effektiv Propaganda sein kann.

Daher gilt ja auch: Erst wenn der Krieg auch in Russland ankommt, kann die Stimmung der gehirngewaschenen Bevölkerung kippen und sich gegen Putin wenden.

Russlands Wirtschaft

Putin ist weitaus schwächer, als es uns die Rechten immer gerne weismachen wollen.

Die Gasindustrie bringt kaum noch was ein, denn die Gewinne daraus streichen Kasachstan, Indien und China ein.

Alle Ressourcen gehen in die Kriegswirtschaft, ohne dass an der Front irgendwelche großen Fortschritte erzielt werden. Es werden keine Gebiete erobert, die man ausbeuten könnte, um die Truppen oder die zivile Wirtschaft im Mutterland zu stützen.

Seinen engsten Vertrauten kann er nicht trauen, wie man am Beispiel des kürzlich entmachteten Verteidigungsministers Schoigu sehen kann. Schoigu und seine Clique haben Putin schon vor dem Krieg um 150 Milliarden Dollar betrogen. Um einer bereits laufenden internen Untersuchung zu entkommen, hat Schoigu Putin in seinem Wunsch bestärkt, in die Ukraine einzufallen. Die Flausen, dass der Krieg in drei Tagen gewonnen werden könnte, stammen wohl auch von Schoigu.

Putins Bluff

Und Putins Drohung, Atomwaffen einzusetzen, ist nichts weiter als ein Bluff. Er weiß, dass in dem Moment, in dem er diese rote Linie überschreitet, seine Tage gezählt sind. Die Amerikaner beobachten alle Atomwaffenarsenale aus dem All. Wenn sich da eine Klappe zu einem Raketensilo nur einen Spalt weit öffnet, wissen sie darüber Bescheid.

Wenn Putin nur eine Atombombe gegen ein anderes Land einsetzt, wird er gejagt wie ein tollwütiger Hund. Dann steht er frei zum Abschuss.

Bitte bedenkt auch, was es bedeuten würde, wenn wir uns von Putins Drohungen, Atomwaffen einzusetzen, einschüchtern lassen würden. Dann würden alle Diktatoren der Welt versuchen, an die Atombombe zu kommen, da diese ihre Lebensversicherung darstellen würde. Soweit dürfen wir es nicht kommen lassen.

AfD-Wähler sind unpatriotisch

Und um nochmal auf die Befragung unter jungen deutschen Männern zu kommen: Der Prozentsatz derer, die sich freiwillig melden würden, ist übrigens am höchsten bei Anhängern der Grünen. AfD-Wähler hingegen schneiden hier am schlechtesten ab.

Dass die AfD-ler sich drücken würden, war eigentlich auch klar. Schließlich ist das schlecht fürs Geschäft. Wer beißt schon die Hand, die ihn füttert?

Ja genau, damit spiele ich natürlich auf die Enthüllungen in den Spionagefällen der Spitzenkandidaten Krah und Bystron an, die sich von den Geheimdiensten Chinas und Russlands gut bezahlen lassen, um hier in Deutschland den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu destabilisieren.

Abschließend möchte ich zusammenfassen: Die Ukrainer opfern ihr Leben nicht nur für ihre Freiheit, sondern auch für unsere. Sie verdienen unsere uneingeschränkte Unterstützung.

Dirk Borchers